Wie ticken Jugendliche in Sachsen? Studie des SMS veröffentlicht.

Erstellt von Jürgen Bahr | |   News

Das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) des Freistaats Sachsen hat eine quantitativ-repräsentative Studie veröffentlicht. Selbstformuliertes „Ziel der Studie war es, ein aktuelles Bild über die Lebenswirklichkeit junger Menschen in Sachsen zu bekommen“ (SMS 2022). Grundlage dieser repräsentativen Studie ist eine Bevölkerungsbefragung unter 1.720 jungen Menschen der Altersgruppe von 14-21 Jahren in Sachsen.

Die Ergebnisse zeigen u.a., dass sich sächsische Jugendliche sehr vielfältig in ihrer Freizeit engagieren und das in "einem Verein (30%), im sozialen oder Gesundheitsbereich (11%) oder in anderen Organisationen wie einer religiösen Gemeinde (8%), bei der freiwilligen Feuerwehr oder Rettungsdiensten (4%), in Gruppen mit Umwelt- und Klimabezug (4%), in der Schule bzw. Universität (2%) oder in einer politischen Partei (2%)“ (SMS 2022, S. 11).

Wir freuen uns über die neuen repräsentativen Daten. Sie bestätigen nicht zuletzt die Erlebnisse und Erfahrungen sowie die daraus resultierenden jugendpolitischen Forderungen der Fachwelt mit Blick auf die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen. Auch sächsische Jugendliche bestätigen, dass besonders junge Menschen während der Corona-Pandemie gelitten haben. Zudem fehle ihnen "das Gefühl, in ihrer Umgebung und bei wichtigen Themen eine Veränderung bewirken zu können“ (ebd., S. 5). Sie erwarten von der Politik, dass die Interessen der zukünftigen Generationen mehr beachtet und sie bei Entscheidungen eingebunden werden.

Aus den Studienergebnissen kann abgeleitet werden, dass es wichtig ist, jungen Menschen die breite Beteiligungslandschaft näher zu bringen und die vielfältigen Strukturen der Jugendbeteiligung zu stärken! Jugendverbände bieten dabei einen ganz besonderen Raum der Beteiligung und des (politischen) Engagements.

Zum Weiterlesen: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/41234

Auf dem Bild ist ein Smartphone zu sehen. Darauf das Cover der Studie mit Gesichtern, die in die Kamera schauen.

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