In der Jugendarbeit tut sich etwas...

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Kathleen  Kuhfuß, Mitglied des Landesjugendhilfeausschuss und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ist heute mit einer spannenden Pressemitteilung an die Öffentlichkeit getreten und wir wollen euch die Inhalte nicht vorenthalten:

"Der Freistaat unterstützt die Gebietskörperschaften bei dieser Aufgabe finanziell mit einer deutlichen Erhöhung der Jugendpauschale auf 14,50 € pro jungem Menschen". Dazu sollen die Fördersätze in der Förderrichtlinie ‚Präventiver Kinderschutz und Frühe Hilfen‘ von 65% auf 90% steigen. Ebenso sollen sog. "Kleinprojektefonds" Förderverfahren erleichtern und weniger bürokratischer gestalten. Hinsichtlich der überörtlichen Jugendhilfe wurden schon Ende 2019 Mehrbedarfe festgestellt, welche sich nun in der Förderrichtlinie ‚überörtlicher Bedarf‘ wiederfinden. Weiterhin werden die pandemiebedingten Mehrkosten in der Jugendverbandslandschaft, der Weiterbildung von Fachkräften, sowie Investitionen der Häuser der Jugenderholung bspw. mit einer "Erhöhung der Förderquote auf 90 Prozent in der Förderrichtlinie ‚Investitionen‘ kompensiert".

Der KJRS begrüßt, dass u. a. eine langjährige Forderung nach der Erhöhung der Jugendpauschale (bspw. im Eckpunktepapier 2018) nun erfüllt werden soll. Es bleibt abzuwarten, inwiefern die eingebrachten Änderungsvorschläge hinsichtlich der Förderbedingungen der sächsischen Jugendarbeit in den folgenden Wochen angenommen und diskutiert werden.

Zum Weiterlesen: Pressemitteilung BÜNDNISGRÜNE: Bessere Förderbedingungen für die Jugendarbeit in Sachsen.